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Wiederaufbau nach Brandkatastrophe in rumänischem Tierheim

Dritter Sternenhof-Hilfstransport für ausgebranntes Tierheim in Cluj

LKWRum

Ausbau einer kompletten Halle und über 10.000 Kilo Futter für Radus Tiere

Am 10. Januar war es soweit... Der dritte Hilfstransport in Richtung Cluj/Rumänien ging an den Start. Mit dabei waren dieses Mal die Baumaterialien und Zwingerelemente für den angekündigten Ausbau der Halle sowie über 10.000 Kilo Trockenfutter.

Auch dieses Mal konnten wir Radu mit einem 40-Tonner überraschen. Ursprünglicher Zweck der Fahrt: Wir wollten unser Versprechen einlösen, eine der leeren Hallen bei Radu mit großzügigen Zwingern auszubauen. Dank der vielen Spenden war dies für den Sternenhof möglich. Die Elemente wurden passgenau nach unseren Angaben von einer österreichischen Firma gefertigt.

zwingerelemente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem haben wir Radu noch einmal riesige Mengen Futter gebracht - über 10.000 Kilo Trockenfutter, das in den vergangenen Wochen von Tierfreunden mit einem unglaublichen Engagement gesammelt wurde. Viele haben auf Weihnachtsgeschenke verzichtet, um Futter für Radu zu kaufen. Andere haben gebastelt oder Flohmärkte und Weihnachtsmärkte veranstaltet - und für das Geld dann Trockenfutter gekauft. Wieder andere haben die Hersteller angeschrieben... mit Erfolg. Es gab einige Hersteller, die wirklich etwas dazu gegeben haben. Außerdem wurde auch in Wien kräftig gesammelt. Auch wir haben noch einige Paletten dazu gekauft, damit Radu gut über den Winter kommt. Vielen Dank an alle, die sich so sehr engagiert haben.

Die Fahrt verlief reibungslos - sowohl der Truck als auch der Sternenhof-Transporter kamen wohlbehalten in Rumänien an. Am nächsten Tag mussten wir allerdings feststellen, dass dem Truck das gesamte Diesel gestohlen wurde. Also hieß es erst einmal auftanken. An solchen Zwischenfällen sieht man, wie groß die Armut in Rumänien sein muss. Schließlich bedeutet es ein erhebliches Risiko, direkt aus einem Truck das Diesel zu klauen.
Doch auch etwas Positives brachte dieser erste Tag in Cluj. Wir konnten mit dem riesigen Hängerzug direkt bis zum Tierheim fahren. Dies hat uns das Ausladen erheblich vereinfacht. Schließlich konnten wir uns noch gut an die erste Fahrt erinnern, als der Truck von Tamara zwei Kilometer vor den Toren des Tierheims aufgab. Damals mussten wir alles aus dem Truck in einen LKW umladen, was uns viele Stunden harter Arbeit in strömenden Regen und eine Menge Nerven gekostet hat.

Am nächsten Tag hat sich unser Sternenhof-Team zusammen mit einem Mitarbeiter des Elementeherstellers an den Ausbau der leeren Halle gemacht. Insgesamt war der Sternenhof mit 5 Leuten in Cluj. Mit im Team: Zwei Handwerker und ein Mitarbeiter der Zwingerfirma, die sich um den Einbau kümmern. Es war uns wichtig, die Zwinger professionell einzubauen, so dass keine Verletzungsgefahr mehr für die Hunde besteht. Wir haben zwei Tage hart gearbeitet, doch am Sonntag war es dann soweit: Die Zwinger waren bis auf ein paar kleinere Arbeiten fertig.

einbauhallo

Einen Tag später, am Montag, traf dann das Team von VOX ein, um die Dreharbeiten für hundkatzemaus fortzusetzen. Und an diesem Tag konnten auch die Hunde in die neuen Zwinger einziehen. Für die Fellnasen hatten wir noch eine extra Überraschung, denn sie bekamen Stroh in ihre Schlafmulden. Das ist Luxus bei den Verhältnissen in Rumänien.

In der Nacht zum 17. Januar 2013 waren alle dann wieder zu Hause - müde und erschöpft, aber zufrieden mit den Ergebnissen. Denn der Sternenhof hat die Ziele, die er sich Anfang November gesteckt hat, erreicht:

  • Wie wir versprochen hatten, haben wir Radu geholfen, die Folgen der katastrophalen Brandkatastrophe zu bewältigen.
  • Wie wir uns vorgenommen hatten, haben wir den Tieren in Cluj noch einmal - zum dritten Mal - einen ganzen Laster voll Futter gebracht. Insgesamt haben wir Radu nun binnen drei Monaten 25.000 Kilo Futter gebracht. Damit dürfte Radu nun einige Zeit auskommen.
  • Wie geplant, haben wir eine Halle für die Tiere ausgebaut. In dieser Halle sind nun großzügige Zwinger mit Sicht- und Lärmschutzabtrennungen. Außerdem haben die Tiere Schlafmulden, in die man leicht und ohne viel Aufwand Stroh einstreuen kann, so dass die Tiere warm liegen.

Nun werden wir einige Wochen verstreichen lassen, in denen wir und Radu sehen werden, wie sich unsere Hilfsmaßnahmen in der Praxis bewähren. Jetzt ist Radu gefragt, die Neuerungen umzusetzen, zu prüfen und uns offen und ehrlich darüber zu berichten.

muellhalde

Wir danken allen Spendern, die uns mit Geld oder Trockenfutter unterstützt haben von ganzem Herzen. Ohne Sie, unsere treuen Begleiter und Unterstützer, wäre diese großartige Hilfsaktion nicht möglich gewesen. Eine Aktion dieser Größenordnung ist nur möglich, wenn alle zusammen helfen. Und dies haben wir in den vergangenen drei Monaten beobachten dürfen. Das macht uns Mut, weiter zu kämpfen - für die Tiere, für den Respekt und für das Mitgefühl. Bitte helfen Sie uns weiter - nur mit Ihrer Hilfe können für Tiere aktiv werden.

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Ihr

Sternenhof-Team